TRIP 1: Früh morgens gleich nach dem Frühstück werdet Ihr von Peter abgeholt. Die Fahrt im Van geht erst der malerischen Küste entlang in Richtung Sipalay. Sofern Ihr möchtet und Ihr nicht unter Platzangst leidet, solltet Ihr unbedingt eine der vielen Höhlen in dieser Gegend besichtigen. Der Eingang ist nicht mehr als ein 1 m breites Loch am Wegesrand. Unten angekommen tut sich eine andere Welt auf: Salzkristalle der vielen Stalachiten schimmern und glitzern im Schein der Lampe und spiegeln sich im See am hinteren Ende des Gangs.

Weiter geht die Fahrt zum Markt, um Euer Mittagessen – frisch geschlachtetes Hühnchen und fangfrischen Fisch – einzukaufen, und dann schließlich in Richtung Osten, den Bergen entgegen. An Peters Farm stellet Ihr den Van ab und steigt – so Ihr wollt – auf Carabao um. Diese kleinen Wasserbüffel mit den langen Hörnern sind stark, geduldig und es lässt sich ohne weiteres auf ihrem Rücken reiten. Vorbei an kleinen einheimischen Häuschen mit blühenden Gärten, großen Bambusbüschen, deren Blätter im Wind rascheln und über Flüsse, in denen sich Carabaos genüsslich schnaubend baden, kommt Ihr in eine Gegend, in der sich leuchtend grüne Reisterrassen vor dem Urwald abheben.
Schließlich müsst Ihr auch die Carabaos stehen lassen, denn der Weg durch den Dschungel führt dem Fluss folgend durch dichtes Gebüsch, über glitschige Steine und an gefährlich aussehenden Felswänden entlang. Zeitweise wird es so eng, dass Ihr Euch mit dem Bolo, einem großem Messer, durchschlagen müsst. So menschenfeindlich diese Gegend auch sein mag, ist es doch der Ort, um mit etwas Glück seltene Schmetterlinge, Schlangen und Affen zu seht.
Hinter Bananenpalmen, Kaffee- und Kakaopflanzen versteckt, liegt der Eingang zur Bat Cave, einer riesigen Tropfsteinhöhle, in die der Fluss auf Nimmerwiedersehen im Berg verschwindet. Nach all den Anstrengungen der letzten Stunden ist ein erfrischendes Bad im kühlen Nass genau das richtige. Dringt man tiefer in die Höhle ein, öffnet sich nach oben erst eine, dann eine zweite, riesige Kuppel in denen aufgescheuchte Fledermäuse zu tausenden herumflattern und einen Höllenlärm verbreiten.
Wieder an der frischen Luft bildet ein Felsentor, durch das der Fluss fliest, die malerische Kulisse für das Mittagessen: Einheimische haben Euch über offenem Feuer das Hühnchen gebraten, den Fisch mit Zwiebeln, Tomaten und Gewürzen in einem hohlen Stück Bambus und Reis in einem mitgebrachten Topf gekocht. Zum Nachtisch gibt's frisches Obst. Dieses traditionelle Essen, so simpel es auch sein mag, schmeckt fantastisch und ist in jeder Hinsicht ein Genuss.

Nach der Mittagspause könnt Ihr Euer goldenes Händchen auf die Probe stellen. Im Flussbett schimmert's geradezu von Goldstaub und beim Waschen stößt man mit Glück sogar auf Nuggets. Das Gold könnt Ihr als Souvenir natürlich mit nach Hause nehmen.

Wenn Euch danach ist, tretet Ihr den Rückweg, diesmal durch das Flussbett, an. Die Einheimischen gehen diesen Weg zwar mit Slippers oder barfuss, dennoch empfehlen sich für zarte, europäische Füße Treckingsandalen, die auch nass werden dürfen. Zurück bei den Carabaos wird Euch zur Erfrischung eine frische Kokosnuss serviert. Dann könnet Ihr Euch entscheiden, ob Ihr per Pferd, Carabao oder zu Fuß zum Van zurück kehren wollt. Bei gutem Timing und dem richtigen Wetter könnt Ihr dabei den farbenprächtigen Sonnenuntergang über der Bucht genießen.

Preis: 1.400 PHP inkl. Guide und Lunch

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